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Sporternährung

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Sporternährung für Muskelaufbau und Bodybuilding
Es ist einleuchtend, dass ein sporttreibender Mensch einen höheren Energiebedarf hat als ein Nichtsportler. Dieser setzt sich aber ebenso aus dem Grundumsatz  und dem Leistungsumsatz  zusammen. Der Grundumsatz steigt u.a. mit der Erhöhung der Muskelmasse, der Leistungsumsatz richtet sich nach der momentanen Belastung. Daher ist eine Zufuhr von Nahrungsergänzungsmitteln wie Sporternährung für Kraftsportler mit dem Ziel von mehr Masse, Muskelaufbau und mehr Kraft umumgänglich.

Wieviel Sporternährung brauche ich um den Energiebedarf zu decken?

 Die grundsätzliche Erhöhung des Energiebedarfs gilt vor allem für Leistungssportler, wo der Energieverbrauch vor allem bei Ausdauersportarten auf bis zu 12.000 kcal pro Tag ansteigen kann - man denke nur an die Bergetappen der Tour de France. Niemand kann allerdings pro Tag unbeschränkt viel Energie aufnehmen, dem sind z.B. durch die Möglichkeit der Nährstoffaufspaltung im Körper rein physiologische Grenzen gesetzt.

Bei Breiten- und Freizeitsportlern ist der Energieverbrauch naturgemäß bei weitem nicht so stark erhöht wie bei Spitzensportlern. Die Deckung des Bedarfs empfiehlt sich für gute Erfolge die Anwendung von Sporternährung um den Bedarf der Nährstoffe zu decken und mit Sporternährung einen schnelleren Muskelaufbau zu erzielen. Bei geringer Belastung werden in der Lypolyse eher die Fettdepots mobilisiert, während bei Belastungsspitzen auf die Glykogenreserven zurückgegriffen wird. Die Fähigkeit zur Fettverbrennung kann man sich antrainieren - so sind trainierte Ausdauersportler in der Lage, schon sehr früh die Lipolyse zu nutzen und die Glykogenspeicher für Zwischen- und Endspurts "aufzusparen".
Im Stoffwechsel erfolgt die Energiebereitstellung aus den verschiedenen Nährstoffen niemals nacheinander, sondern immer gleichzeitig, jedoch in variierendem Verhältnis. Die oft erwähnte Behauptung, dass der Fettabbau erst nach 30 Minuten mit niedriger Belastung beginne, ist nicht haltbar. Wäre dies richtig, müsste bei einer solchen Belastung vorwiegend Kohlenhydratabbau erfolgen, um dies zu vermeiden empfielt sich die Gabe von Energiereicher Sporternährung wie z.B. Weight Gainer. Diese Art der Sporternährung besteht aus 25% Protein und 75% Kohlenhydrate. Achten Sie bei der Wahl Ihrer Sporternährung auf die Qualität, Namenhafte Hersteller sind Qualitätsbewuster als Hersteller von Sporternährung die im tiefen segment der Produkte von Sporternährung angesiedelt sind.

. Die Messung der Energiebereitstellung zeigt aber, dass diese zu 90% aus Fetten stammt.

 

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Welche Sportler profitieren von Sporternährung ?

Ursprünglich waren Nährstoffkonzentrate für Leistungssportler geschaffen worden. Wohl deshalb wird ihr Nutzen für Freizeit- und Breitensportler des öfteren in Frage gestellt. Tatsache ist jedoch, daß gerade der weniger trainierte Sportler, insbesondere wenn er sich regelmäßig bis an die Grenzen seiner persönlichen Leistungsfähigkeit belastet, als "Leistungssportler" anzusehen ist und somit von Sportler Nahrungsergänzung profitiert. Anders als Spitzensportler hat er keine Betreuer zur Seite, die sich auch um seinen Speiseplan kümmern. Bei gleicher Belastungsintensität schwitzt der weniger trainierte Sportler stärker, verbraucht im Verhältnis mehr Energie und Nährstoffe und erholt sich langsamer von seiner Erschöpfung als seine hochtrainierten Vorbilder, die über eine bessere Stoffwechselökonomie verfügen.

"NO SPORTS" - Churchills Rezept für ein hohes Alter ist überholt. Heute gilt Sport als gesundheitsfördernde, lebensverlängernde und erlebnisorientierte Freizeitbeschäftigung. Jeder zweite erwachsene Bundesbürger treibt mindestens einmal pro Woche Sport und sucht damit einen Ausgleich zum bewegungsarmen Lebensstil der heutigen Zeit. Die Spannbreite reicht vom Freizeit- über den Breitensport bis hin zum Leistungs- und Spitzensport. Müssen sich Sportler anders ernähren als sportlich Inaktive? Körperliche Anstrengung verbraucht Energie. Ein männlicher "Schreibtischtäter" der Altersgruppe zwischen 25 und 50 Jahren benötigt pro Tag etwa 2500 kcal. Joggt er in einer Stunde 9 km, verbraucht er zusätzlich bis zu 600 kcal. Das gleiche gilt für ein sportliches Einzel im Tennis von 60 Minuten Dauer. Für Radfahren oder Schwimmen mit mäßiger Geschwindigkeit sind 400 kcal pro Stunde anzusetzen. Fußballer und mäßig trainierte Marathonläufer kommen mit 760 kcal fast auf den doppelten Kalorienverbrauch pro Stunde, wobei der F
Fußballspieler 90 Minuten, der Marathonläufer dagegen rund 4 Stunden in Aktion ist und dabei 3120 kcal an Energie aufwendet. Sportliche Aktivität hebt also den Tageskalorienbedarf in Abhängigkeit von Art, Dauer und Intensität der Belastung deutlich an. Im Vergleich zu inaktiven Personen kann die doppelte, bei Hochleistungssportlern, z.B. Radprofis auf der Bergstrecke, sogar die drei- bis vierfache Kalorienmenge notwendig werden.
Dieses Mehr an Energie muss mit der Nahrungsergänzung zugeführt werden. Sie ist der Treibstoff, ohne den solche Leistungen nicht möglich sind.

Welchen Zweck erfüllen Sporternährung?
Sporternährung sind Nahrungsergänzung, die zusätzlich zur normalen Kost verzehrt werden, um ggfs. deren Defizite auszugleichen sowie den Mehrbedarf an Energie, Nährstoffen und Flüssigkeit bei sportlicher Aktivität zu decken. In konzentrierter Form erlauben sie eine gezielte Optimierung der Kost zur Steigerung von Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit und zur Gesunderhaltung der Sporttreibenden.

Wer regelmäßig und mit einer gewissen Intensität Sport treibt, braucht je nach Sportart mehr Kohlenhydrate, Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe und Aminosäuren als diejenigen Zeitgenossen, die sich nur als Zuschauer für Sport interessieren. Dieses Mehr an Energie, Aufbau-, Nähr- und Wirkstoffen mit normalen Sporternährungn aufzunehmen, stößt immer auf Schwierigkeiten. Die erforderlichen Nährstoffe lassen sich mit normalen Nahrungsergänzung kaum bewältigen. Nährstoffkonzentrate kommen zusätzlich zu einer möglichst ausgewogenen Basis-Ernährung zur Anwendung, um entsprechend den Anforderungen der jeweiligen Sportart Bedarfsspitzen zu decken.

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 Sporternährung rechtliche Definition dazu

Der Boom der Sporternährung  war in den vergangenen Jahren so extrem, dass der Gesetzgeber nicht schnell genug reagieren konnte. Die Folge: Eine rechtlich verbindliche Abgrenzung für den Begriff „Sporternährung“  gibt es bisher nicht. Je nach Dosierung und Bestimmungszweck fallen diese Sporternährung unter das Lebensmittelgesetz oder das Arzneimittelgesetz. Um diese verwirrende Situation etwas zu entschärfen, gab das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin 1998 eine Begriffsbestimmung:

 
Diese Definition wird von den deutschen Behörden heute allgemein akzeptiert. Vitaminpräparate, welche die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung vorgeschlagene Tagesdosis um mehr als das Dreifache überschreiten, werden als Arzneimittel angesehen.
 
Hersteller und Vertreiber von Sporternährung nützen die zweifelhafte Gesetzeslage häufig aus. Drei Viertel von 170 Vitamin- und Mineralstoffpräparaten aus Supermärkten, Drogerien und Direktvertrieben, die die Verbraucherzentrale in einer Studie überprüfte, waren überdosiert. Allein aus diesem Grund müssten sie als Arzneimittel verkauft werden. Manche dieser Produkte versprachen außerdem Heilwirkungen, was ebenfalls nur für Medikamente zulässig ist. Doch um ein Arzneimittel in Umlauf zu bringen, ist zunächst eine Zulassung notwendig. Dafür muss der Hersteller eine Wirksamkeitsstudie erbringen, die aber teuer ist und oft mehrere Jahre dauert.
 
 Einige NEM-Händler haben deshalb einen Trick auf Lager: Sie verlegen ihren Firmensitz ins benachbarte Ausland und liefern per Direktversand. „Wir sitzen nicht umsonst in Holland“, gibt Raimund Weber vom Vitamin-Versandhandel „Matthias Rath BV“ zu. Die Regelungen für hochdosierte Vitamine seien in den Niederlanden eben anders als in Deutschland. 

Oft verkaufen Sporternährungshändler Ihre Sporternährung in dem jeweiligen Land ihre Produkte gar nicht, sondern versenden Ihre Sporternährung nur nach Deutschland mit einem Sitz im Ausland um die deutschen Gesetzgebung im Hinblick der strengen Gesetze für Sporternährung zu umgehen. Doch ein Firmensitz im Ausland berechtigt längst nicht dazu, zu hoch dosierte Sporternährungspräparate nach Deutschland einzuführen.
 
Das Ende der unklaren Rechtslage in Hinblick auf diese Sporternährung  ist immerhin abzusehen. Eine EU-weite Richtlinie für Sporternährung ist zurzeit in Arbeit und sollte im März 2001 vom Europäischen Parlament beschlossen werden. Allerdings ist der Handel mit Sporternährung noch immer eine sehr gefährliche Vertriebsform bei der die Betreiber und Versender von Sporternährung weiterhin mit Beschlagnahme von Sporternährung bis hin zur Straffanzeige beim Handel mit Sporternährung rechnen müsssen.